Niklas Stechele verpasst Medaille bei Polen Open
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- Autor Stefan Günter
Die Polen Open sind für den Kaderathleten des Deutschen Ringer-Bundes Niklas Stechele anders verlaufen als geplant. Das Westendorfer Aushängeschild ging in Warschau in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo auf die Matte und belegte aus seiner Sicht einen am Ende doch enttäuschenden fünften Platz. „Da war eindeutig mehr möglich gewesen“, betont Stechele im Nachgang. Der 26-Jährige startete furios in das Turnier. Er zerlegte vorzeitig mit 10:0-Wertungspunkten den Kanadier Garette Saunders. In Runde zwei lief gegen Darian Cruz aus Puerto Rico vorerst alles nach Plan. Doch Stechele gab eine sichere 4:0-Führung ab. „Ich habe leider aufgehört zu ringen“, resümiert der Freistilspezialist seine Niederlage gegen den Fünftplazierten der Olympischen Sommerspiele von Paris.
GP von Deutschland: Ibaev holt Bronze, Kraemer aufgrund Verletzung Rang vier
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- Autor Stefan Günter und Roman Hölzl

Die Bayern unter sich: Physiotherapeut Christian Halbig mit den Athleten Idris Ibaev (links) und Christopher Kraemer. © Halbig
Christopher Kraemer vom TSV Westendorf hat den Großen Preis von Deutschland auf dem vierten Rang beendet. Der 30-Jährige absolvierte in Dortmund nur zwei Kämpfe. Aufgrund von Schulterproblemen trat der Griechisch-Römisch-Spezialist die entscheidenden Duelle nicht mehr an. Besser lief es dagegen für Idris Ibaev. Der Burghauser holte sich in NRW die Bronzemedaille.
Wie schon bei seinen letzten internationalen Auftritten hatte das Burghauser Aushängeschild kein Glück bei der Auslosung. Im Eröffnungskampf traf Ibaev auf den bärenstarken Ungarn Levente Levai. Bereits beim Ranglistenturnier in Budapest verlor der DRB-Kaderathlet dieses Duell deutlich. Wenngleich er sich besser auf den körperlich starken Ungarn einstellen konnte, unterlag er dieses Mal erneut – bei seiner 2:6-Punktniederlage bot er allerdings eine klar verbesserte Leistung und konnte das Kampfgeschehen lange offen gestalten. Levai punktete seinerseits im Bodenkampf, dem Burghauser gelang bei einem seiner gefürchteten Ausheber hingegen nur eine Ein-Punkt-Wertung. Da Levai der Finaleinzug gelang, erhielt Ibaev in der Hoffnungsrunde nochmals die Chance auf die Bronzemedaille – und diese nutzte er sehenswert. Gegen den Deutschen Radu Placinta setzte sich der Burghauser klar mit 5:2 nach Punkten durch, sodass er im kleinen Finale auf den Serben Alexandar Ilic traf, der zuletzt beim Grand Prix von Spanien mit einer Silbermedaille für Aufsehen sorgte. Doch gegen Idris Ibaev, der von der ersten Sekunde an voll konzentriert zu Werke ging, gab es für den Serben dieses Mal nichts zu holen: Mit einem glatten 9:0-Sieg setzte sich Idris Ibaev souverän durch.
Gottfried scheidet bei der U20-WM frühzeitig aus
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- Autor Stefan Günter

Der erste Auftritt bei der U20-WM in Bratislava ist für Artur Gottfried bereits nach einem Kampf zu Ende gewesen. Der 17-jährige Akteur der Nürnberg Grizzlys, der als einziger bayerischer Ringer vom Deutschen Ringer-Bund für die Titelkämpfe in der Slowakei nominiert wurde, stand im Achtelfinale dem Chinesen Xin Chen gegenüber. Nach aufopferungsvollem Kampf unterlag der Nürnberger dem Asiaten nur mit 0:4-Wertungspunkten.
Artur Gottfried für U20-WM in Bratislava nominiert
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- Autor Stefan Günter

Bratislava in der Slowakei ist am Montag Schauplatz für die Ringer-Weltmeisterschaft der U20. Für Artur Gottfried (Bild © Thomas Hahn) zählt die Teilnahme an den Titelkämpfen zu den Höhepunkten auf internationalem Terrain. Gottfried geht im griechisch-römischen Stil bis 72 Kilo auf die Matte. Der 17-Jährige von den Nürnberg Grizzlys ist der einzige bayerische Teilnehmer, der vom Deutschen Ringer-Bund nominiert wurde. Allein für Gottfried dürfte der Start ein pures Erlebnis sein. Für ihn ist es sein erstes Jahr in der Altersklasse U20. „Dass ihn Bundestrainer Christian Fetzer mit dabeihat, zeigt vor allem, dass Artur in den vergangenen Wochen und Monaten hart und intensiv dafür gearbeitet hat“, betont Grizzly-Cheftrainer Matthias Baumeister und verweist rückblickend auf die tollen Leistungen seines Schützlings.
GP von Deutschland mit Idris Ibaev und Christopher Kraemer
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- Autor Stefan Günter und Roman Hölzl

Idris Ibaev (links) und Christopher Kraemer gehen beim Großen Preis auf die Matte. © Roman Hölzl/Christopher Kraemer
Einmal im Jahr blickt die internationale Ringerszene nach Dortmund. Jetzt am kommenden Samstag steht die Neuauflage des Großen Preises von Deutschland auf dem Programm. Bei diesem Spektakel werden rund 100 Athleten im griechisch-römischen Stil aus 13 Nationen erwartet. Statt bisher zwei Tage geht die Veranstaltung in diesem Jahr nur einen Tag. Bundestrainer Maik Bullmann hat zwei bayerische Athleten im Gepäck.
Einer davon ist Idris Ibaev. Der Spitzenringer des SV Wacker Burghausen startet in der Gewichtsklasse bis 77 Kilo. Der mehrfache internationale Medaillengewinner verfügt über enorme Erfahrung und zählt regelmäßig zu den stärksten deutschen Athleten in seiner Gewichtsklasse. Mit seinem offensiven Kampfstil und seiner internationalen Routine gehört er auch in Dortmund zum erweiterten Favoritenkreis. Als seine größten Konkurrenten gelten allen voran der Ungar Levente Levai, der sich im vergangenen Jahr zum Europameister krönen konnte. Zudem könnte es zu einer Neuauflage des Finals der Deutschen Meisterschaften kommen, sollte es zum Duell mit Samuel Bellscheidt kommen.


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