Der Deutsche Ringer-Bund hat für die am Montag startenden Kadetten-Europameisterschaften auch drei bayerische Nachwuchshoffnungen nominiert. Bundestrainer Rainer Kamm schickt Adelheid Przybylak im Limit bis 57 Kilo auf die Matte. Für die Regensburgerin sind es die ersten kontinentalen Meisterschaften. „Heidi ist gut vorbereitet, macht immer mehr einen sicheren Eindruck. Ihre Teilnahme hat sie sich redlich verdient“, freut sich BRV-Frauenreferentin Emma Stühle über die Nominierung der Oberpfälzerin im italienischen Faenza. Przybylak könne ohne Druck hinfahren, betont der hauptamtliche Landestrainer Matthias Fornoff. Für die 16-Jährige ist es das erste größere Turnier. „Hier kann sie wertvolle Erfahrungen sammeln“, betont Stühle. Schon bei den nationalen Meisterschaften in Berlin Ende März war die Regensburgerin nicht zu bremsen. Sie gewann souverän den Titel im Limit bis 57 Kilogramm und empfahl sich dadurch auch für internationale Aufgaben.

Anmeldungen zum diesjährigen Jean-Foeldeak-Turnier in St. Wolfgang können auf der BRV-Seite vorgenommen werden:

Meldung Jean-Foeldeak-Turnier

Weiterführende Informationen können aus der Ausschreibung entnommen werden:

Ausschreibung Jean-Foeldeak-Turnier

 

Um den querschnittsgelähmten Ringer aus Freising, Manuel W., zu unterstützen werden der BRV und die Firma Foeldeak jeweils 2 Euro pro Turnierteilnehmer spenden. Außerdem stehen Spitzenathleten des Bayerischen Ringerverbands für Autogramme zur Verfügung.

 

Für die ersten drei Plätze der Mannschaftswertung sind tolle Foeldeak-Sachpreise ausgelobt:

 

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Alle zehn Deutschen Meister auf einen Blick - darunter vier BRV-Starter. Mit im Bild DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis (links) und Bundestrainer Michael Carl.

Fünfmal standen Athleten aus Bayern in einem Finale. Am Ende gab es vier Goldmedaillen für den BRV: In der Eissportarena des ESV Kaufbeuren wurden die diesjährigen Titelkämpfe der Griechisch-Römisch-Spezialisten ausgetragen. Insgesamt suchten 108 Ringer aus 14 Landesverbänden ihre Meister. Dabei musste der Bayerische Ringer-Verband sogar auf zwei seiner Leistungsträger verzichten. Neben Ramsin Azizsir fehlte auch der amtierende Vize-Europameister von 2019, Roland Schwarz, Nicht nur, dass Bayern bei den nationalen Titelkämpfen „dahoam“ die Länderwertung gewann, stellte der SV Wacker Burghausen drei insgesamt vier Titelträger.

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Das erfolgreiche bayerische Team beim Abschlussgruppenfoto in Kaufbeuren. Für den BRV war es eine großartige Meisterschaft im Allgäu. Foto: BRV

Die Deutschen Meisterschaften in Kaufbeuren sind Geschichte. Ein ganzes Wochenende lang war die Heimstätte des ESV Kaufbeuren Schauplatz der Griechisch-Römischen-Spezialisten. Die Medaillen wurden vergeben. Allein viermal Gold gab es für das BRV-Team. Den ersten Titel am Finaltag schnappte sich Fabian Schmitt (SV Wacker Burghausen). Der Franke zerlegte seinen württembergischen Kontrahenten Mirco Rodernich (ASV Schwäbisch Hall) im Limit bis 60 Kilo mit 10:2-Wertungspunkten und konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Auch sein Wacker-Teamkollege Witalis Lazovski blieb erfolgreich, auch wenn ihm sein Finalgegner Samuel Bellscheid aus Neuss alles abverlangen musste. Eine weitere Goldmedaille wandert auf das Konto des SV Wacker Burghausen: Michael Widmayer bezwang im Limit bis 72 Kilo Maximilian Schwabe (KSV Pausa). Auch Lokalmatador Christopher Kraemer (63 kg/Westendorf) gewann sein Duell gegen seinen Widersacher Etienne Kinsinger nach einem 0:5-Rückstand noch mit 7:5-Wertungspunkten. Knapp verlor dagegen sein Vereinskollege Michael Heiß (77 kg), der sich dem DRB-Kaderathleten Karan Mosebach mit 4:6 knapp geschlagen musste.

Die Deutschen Männermeisterschaften in Kaufbeuren sind fest in bayerischer Hand. Allein fünf Finalkämpfe mit Athleten des BRV stehen am Sonntag auf dem Programm. Hinzu kommen noch weitere Ringer, die über die Hoffnungsrunde Chancen auf Bronze haben. Hier gehört auch Lokalmatador Maximilian Goßner dazu. Der Westendorfer zog zum Auftakt ein schweres Los gegen den Burghauser Witalis Lazovski. Weil der Deutsche Meister von 2018 allerdings das Finale erreicht hat, darf Goßner wieder ran. In der Hoffnungsrunde heißt sein Gegner Erik Weiß aus Frankfurt/Oder. Auch die beiden Hallbergmooser Artur Tatarinov (72 kg) und Michael Prill (77 kg) haben noch Chance auf Edelmetall. Thomas Kramer vom AC Penzberg muss in der Hoffnungsrunde Simon Weißhaar (Taisersdorf) ausschalten, um ins kleine Finale zu gelangen. Im Halbschwergewicht darf Markus Lederer (SV Mietraching) hoffen. Sein Gegner am Sonntagvormittag ist Martin Hettler (Berlin).

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Witalis Lazovski vom SV Wacker Burghausen steht am Sonntag im Finale bis 67 Kilogramm.

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