Bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Nur-Sultan (Kasachstan) ist Fabian Schmitt vorzeitig ausgeschieden. Der BRV-Athlet unterlag in seinem Auftaktkampf im Limit bis 55 Kilogramm dem Amerikaner Max Emiliano Nowry deutlich nach technischer Überlegenheit (1:10). Dabei führte Schmitt zwischenzeitlich mit 1:0, ehe er auf die Verliererstraße geriet.

Die zweigeteilte Oberliga wird in der laufenden Wettkampfzeit für alle 14 Teams in der Süd- und Nordstaffel eine besondere Bewährungsprobe. Denn in beiden Gruppen qualifizieren sich nur jeweils die ersten drei Mannschaften für die Oberliga-Runde 2020. Vor zwei Jahren wurde die eingleisige höchste bayerische Liga in zwei Ligen aufgeteilt. Diese Mission ist gescheitert. Der Verbandsausschuss des Bayerischen Ringer-Verbandes hat die Änderung schon länger abgenickt. Burgebrachs Ringerchef Volkmar Schmal: „Die Oberliga ist die höchste Liga in unserem Bundesland. Darüber kommt gleich die Bundesliga. Deshalb ist die Leistungsstärke der Oberliga enorm wichtig. Der Abstand zur Bundesliga darf nicht so groß werden. Wenn jetzt die besten acht, anstatt 14 Vereine vorher, um den Meistertitel kämpfen, wird wohl tatsächlich das Leistungsniveau noch höher werden.“

Premiere für die Westendorfer Ringer: Nach vielen Jahren Zugehörigkeit in der 2. Liga und der Bundesliga greifen die Ostallgäuer nach ihrem Abstieg in der Bayerischen Oberliga an. Am Samstag geht es zum Auswärtskampf nach Berchtesgaden. „Das ist für uns der große Unbekannte“, sagt TSV-Ringerchef Thomas Stechele, der ebenfalls die Mannschaft begleiten wird. 

Eine Woche nach dem starken Auftritt zu Saisonbeginn gegen den ASV Hof, zieht es die Johannis Grizzlys am Samstagabend in der Bayerischen Ringeroberliga diesmal ins 112 Kilometer entfernte Schonungen. Der RSV ist ebenfalls mit einem Sieg in die neue Runde gestartet. Die Unterfranken gewannen zum Auftakt beim SC 04 Nürnberg knapp mit 14:11.

Die Veranstaltungsarena in Nur-Sultan. Foto: Jörg Richter

Zwei Wochen vor Beginn der Ringer-Bundesliga mit den bayerischen Vertretern, SV Wacker Burghausen, SV Siegfried Hallbergmoos, SV Johannis Nürnberg und AC Lichtenfels, steht die Weltmeisterschaft in Nur-Sultan (Kasachstan) im Fokus. Im Eispalast kämpfen die besten Athleten aus allen Kontinenten um Medaillen, aber besonders begehrt sind die Olympiatickets für 2020 in Tokio. Mit Roland Schwarz, Fabian Schmitt und Michael Widmayer sind drei bayerische Athleten im Aufgebot des Deutschen Ringer-Bundes. Freistil-Bundestrainer Jürgen Scheibe hat keinen Bayern nominiert. Frauen-Coach Patrick Loes dagegen hat mit Anna Schell eine aufstrebende Athletin aus Unterföhring an Bord. 

Foto: Jörg Richter/Ringsport-Magazin

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