Artur Gottfried für U20-WM in Bratislava nominiert
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- Autor Stefan Günter

Bratislava in der Slowakei ist am Montag Schauplatz für die Ringer-Weltmeisterschaft der U20. Für Artur Gottfried (Bild © Thomas Hahn) zählt die Teilnahme an den Titelkämpfen zu den Höhepunkten auf internationalem Terrain. Gottfried geht im griechisch-römischen Stil bis 72 Kilo auf die Matte. Der 17-Jährige von den Nürnberg Grizzlys ist der einzige bayerische Teilnehmer, der vom Deutschen Ringer-Bund nominiert wurde. Allein für Gottfried dürfte der Start ein pures Erlebnis sein. Für ihn ist es sein erstes Jahr in der Altersklasse U20. „Dass ihn Bundestrainer Christian Fetzer mit dabeihat, zeigt vor allem, dass Artur in den vergangenen Wochen und Monaten hart und intensiv dafür gearbeitet hat“, betont Grizzly-Cheftrainer Matthias Baumeister und verweist rückblickend auf die tollen Leistungen seines Schützlings.
GP von Deutschland mit Idris Ibaev und Christopher Kraemer
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- Autor Stefan Günter und Roman Hölzl

Idris Ibaev (links) und Christopher Kraemer gehen beim Großen Preis auf die Matte. © Roman Hölzl/Christopher Kraemer
Einmal im Jahr blickt die internationale Ringerszene nach Dortmund. Jetzt am kommenden Samstag steht die Neuauflage des Großen Preises von Deutschland auf dem Programm. Bei diesem Spektakel werden rund 100 Athleten im griechisch-römischen Stil aus 13 Nationen erwartet. Statt bisher zwei Tage geht die Veranstaltung in diesem Jahr nur einen Tag. Bundestrainer Maik Bullmann hat zwei bayerische Athleten im Gepäck.
Einer davon ist Idris Ibaev. Der Spitzenringer des SV Wacker Burghausen startet in der Gewichtsklasse bis 77 Kilo. Der mehrfache internationale Medaillengewinner verfügt über enorme Erfahrung und zählt regelmäßig zu den stärksten deutschen Athleten in seiner Gewichtsklasse. Mit seinem offensiven Kampfstil und seiner internationalen Routine gehört er auch in Dortmund zum erweiterten Favoritenkreis. Als seine größten Konkurrenten gelten allen voran der Ungar Levente Levai, der sich im vergangenen Jahr zum Europameister krönen konnte. Zudem könnte es zu einer Neuauflage des Finals der Deutschen Meisterschaften kommen, sollte es zum Duell mit Samuel Bellscheidt kommen.
Verbandsausschuss tagt in Burghausen
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- Autor Stefan Günter

Der Verbandsausschuss des BRV bei seiner zweitägigen Sitzung in Burghausen. © Jens Heinz
Ligen- und Arbeitsstrukturen sowie Digitalisierung – die jüngste Verbandsausschusssitzung des Bayerischen Ringer-Verbandes in Burghausen hatte wichtige Themen auf dem Schirm. Präsident Florian Geiger hob darüber hinaus auch die positive Entwicklung des eigenen Verbands hervor, während aus seinem Munde kritische Töne in Richtung des DRB gingen.
„Unser Ziel bleibt: Bis zum Ende des Jahrzehnts wollen wir die Marke von 20.000 Mitgliedern in Bayern erreichen, was angesichts des aktuellen Wachstums als realistisch eingeschätzt wird“, so Geiger in seinen Ausführungen. Fortschritte gäbe es beim Projekt Neubau des Bundesstützpunktes in Nürnberg. Zeitnah soll dazu ein Gespräch über einen eigenständigen Bau am Campus der Eliteschule des Sports stattfinden.
Neue Sportpolizisten
In den vergangenen drei Jahren wurden konstant immer deutlich mehr als 40 Medaillen bei deutschen Einzelmeisterschaften gewonnen. Erfreulich ist, dass nun mit Mark Barnowski (SV Johannis Nürnberg) und Maximilian Leo (TSV Berchtesgaden) zwei neue Sportpolizisten ab September in die Fördergruppe nach Dachau einsteigen werden.
Willkommen in der bayerischen Ringerfamilie
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- Autor Stefan Günter
Die bayerische Ringerfamilie wächst weiter. Nach dem vor einigen Jahren im schwäbischen Höchstädt eine Ringerabteilung beim SSV ins Leben gerufen wurde, gibt es im Bezirk Oberbayern ebenfalls zwei neue Sparten.
In Ingolstadt gibt es die Ringerabteilung bei der DJK. Die Initiative entstand aus dem Engagement von drei Personen: Mustafa Calik, Zafer Ates und Murat Eroglu. Das Trio hat nicht nur eine langjährige Erfahrung im Ringkampfsport. Sie brennen für den Sport und haben sich zum Ziel gesetzt, den Ringkampfsport in Ingolstadt nachhaltig aufzubauen und Menschen aller Altersklassen für diese traditionsreiche olympische Sportart zu begeistern. Seit dem Trainingsstart im Mai konnten sie bereits mehr als 35 Interessierte für ihre Abteilung gewinnen – Tendenz weiter steigend. Multikulturell präsentieren sich die aktiven Ringer. Aus unterschiedlichen Nationalitäten und Herkunft setzt sich die Abteilung zusammen.

Das Team der DJK Ingolstadt beim Training. © DJK Ingolstadt
Drei erfahrene Ringsportverrückte
Cheftrainer Mustafa Calik leitet die Abteilung. Er begann seine Ringerlaufbahn beim ASV Neumarkt, und setzte sie in Hallertau fort. Dort agierte er auch als Trainer. Murat Eroglu startete seine Ringerlaufbahn beim TSV Ehningen. Der dritte Trainer im Bunde ist Zafer Ates, der das Ringer-ABC beim ASV Hallertau erlernte.


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