Vier Medaillen für Bayern in Luckenwalde
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- Geschrieben von Stefan Günter
Der Internationale Brandenburg-Cup in Luckenwalde hat wieder zahlreiche Vereine, aber auch Ringernationen angelockt. Teams aus Deutschland, Ungarn, Frankreich, Österreich, Litauen und Polen nutzten diesen Vergleich in der Altersklasse U17 im Freistil. Aus bayerischer Sicht gab es auch Grund zur Freude.
Souverän holte sich Mark Barnowski im Limit bis 60 Kilo den Turniersieg. Sieben Kämpfe benötigte der 16-Jährige von den Nürnberg Grizzlys, um am Ende ganz oben auf dem Stockerl zu stehen. Insgesamt erkämpfte er sich 62:2-technische Punkte, der seine Konkurrenz nach Belieben dominierte. Selbst im Finale zeigte er sein ganzes Können und düpierte seinen bayerischen Teamkollegen Tobias Kohler (Unterföhring) mit 10:0-Wertungspunkten. Insgesamt beendete der Nürnberger fünf Duelle vorzeitig technisch überlegen. Mark Barnowski dürfte somit die EM-Teilnahme in Bulgarien nicht mehr zu nehmen sein.
Das Finale im Limit bis 80 Kilo gab der Untergriesbacher Edoardu-Florian Citu die Begegnung gegen den Hauptstadtringer Salakhudidin Abdulaiev mit 1:7-Wertungspunkten ab. Das tolle Ergebnis in dieser Gewichtsklasse rundete Daniel Meyer aus Burghausen mit der Bronzemedaille ab. Insgesamt nahmen in Luckenwalde 154 Athleten in zehn Gewichtsklassen teil.

Team Bayern beim Internationalen Brandenburg-Cup in Luckenwalde. © Marcel Fornoff
Die einzigen Bayern im DRB-Aufgebot für Tirana
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- Geschrieben von Stefan Günter

Christopher Kraemer (links) und Niklas Stechele - die beiden Aushängeschilder des TSV Westendorf - vertreten die bayerischen Farben bei der EM in Tirana (Albanien). © Stefan Günter
Die beiden Westendorfer Aushängeschilder Niklas Stechele und Christopher Kraemer sind wieder auf internationaler Bühne gefordert. Beide Topathleten gehen in dieser Woche bei der Ringer-Europameisterschaft in Tirana an den Start. Für beide TSV-ler wird die Aufgabe alles andere als leicht werden.
Nach Turnier in Antalya - Max Baumeister und Theo Völk für U17-EM nominiert
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- Geschrieben von Stefan Günter

Bild: Die vier bayerischen Athleten in der Türkei: Von links, Vitus Scheifele, Max Baumeister, Sultan Muhametow und Theo Völk. © Mario Baumeister
Der Deutsche Ringer-Bund hat zu einem hochklassigen, internationalen Turnier auch vier bayerische Nachwuchsathleten in die Türkei eingeladen. In der Millionenstadt Antalya erreichte nur der für die Nürnberg Grizzlys startende Max Baumeister einen Podestplatz.
Es war die mittlerweile 28. Auflage des Victory-Cups, an dem zahlreiche Ringernationen aus Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan oder die Türkei selbst ihre Athleten auf die Matte schickten. Im Limit bis 92 Kilo im griechisch-römischen Stil erreichte Max Baumeister den dritten Rang. Zuvor gab er im rein deutschen Duell den Kampf knapp mit 1:3-Wertungspunkten gegen Sascha Schwab (Ringerleistungszentrum Aschaffenburg) ab.
Demokratietrainer-Treffen in Nürnberg
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- Geschrieben von Stefan Günter
Martin Ackermann, Bezirksvorsitzender von Mittelfranken, hat parallel im Bayerischen Ringer-Verband eine sehr wichtige Aufgabe, nämlich die als Demokratietrainer. Jüngst kam es, initiiert von Team-Sport-Bayern, wieder zu einem Netzwerktreffen. Diesmal war Nürnberg Schauplatz für die Zusammenkunft. Mindestens einmal pro Halbjahr findet so ein Austausch statt. „Die Treffen sind vor allem für mich und für Kathrin Hanses enorm wichtig, um so immer die neuesten Informationen zum Thema Kinder- und Jugendschutz zu erhalten“, betont Ackermann. „Wir Demokratietrainer aus den unterschiedlichsten Sportarten tauschen uns stets aus.“
Über 240 Teilnehmer beim Zirndorfer Panthers Cup
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- Geschrieben von Alexander Badewitz

Über 240 Nachwuchsringer nahmen in Zirndorf teil. © Alexander Badewitz
Der zweite Zirndorfer Panthers Cup war ein voller Erfolg. Insgesamt nahmen 242 Teilnehmer aus 28 Vereinen und vier Verbänden an diesem Ringsportspektakel teil. Dass vom TSV Zirndorf ausgerichtete Turnier bot in den Altersklassen U8 bis U17 eine gut organisierte Plattform im Nachwuchsbereich.
Der Turniertag begann mit einer Verzögerung: Statt um 09:30 Uhr starteten die Kämpfe über eine halbe Stunde später. Ursache waren vereinzelte Erfassungsprobleme bei den Ist-Gewichten, die unter anderem auf unleserliche Schrift zurückzuführen sind. Positiv hervorzuheben ist, dass die Betreuer Unstimmigkeiten in den Online-Turnierlisten schnell erkannten und umgehend das Wettkampfbüro informierten. Aus organisatorischer Sicht wurde im Nachgang angemerkt, dass künftig digitale Waagen mit direkter Anbindung an den PC sinnvoll wären, um solche Fehler zu vermeiden und den Erfassungsprozess zu beschleunigen. Im weiteren Verlauf lief das Turnier jedoch strukturiert und reibungslos. Der letzte Kampf wurde um 16:48 Uhr ausgetragen. Insgesamt dauerte das Turnier 6 Stunden und 42 Minuten auf drei Matten.
Insbesondere die hohe Zahl von 87,3 Teilnehmer pro Matte stellte eine große organisatorische Herausforderung dar. Eine kurzfristige Erweiterung auf eine vierte Matte war zwar naheliegend, ließ sich jedoch organisatorisch nicht mehr umsetzen.


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