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- Autor Christian Hennerfeind

Großes Gedränge herrschte bei der Siegerehrung. © Christian Hennerfein
Die Oberbayerische Bezirksmeisterschaft in Freising ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende fand das Spektakel für beide Stilarten für alle Altersklassen statt. Insgesamt standen 521 Begegnungen auf dem Programm. 355 Ringerinnen und Ringer aus 20 Vereinen nahmen teil.
Der SC Isaria Unterföhring stellte mit 52 Teilnehmern nicht nur das größte Team des Turniers, sondern gewann mit 471 Punkten die Gesamtwertung vor dem SV Siegfried Hallbergmoos (394) und ESV München-Ost (356). Erfreulich ist, dass die neugegründete Abteilung der DJK Waldram (Wolfratshausen) mit 299 erreichten Punkten sogar auf Rang vier kam.

Erfolgreich präsentierten sich zum ersten Mal die Ringer der DJK Waldham. © Martin Wipperfürth
An beiden Wettkampftagen gingen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Matte. Ergänzt wurde das Programm durch Freundschaftskämpfe. In den Freistil-Wettbewerben stellten vor allem der SC Isaria Unterföhring, der ESV München-Ost, der SV Siegfried Hallbergmoos, der TSV Weilheim und die DJK Waldram zahlreiche Sieger. Auch Gastgeber SpVgg Freising erreichte mehrere Podestplätze und stellte unter anderem mit Emil Wex den Sieger der Gewichtsklasse bis 110 Kilogramm der U17. Mustafa Anwari gewann bei den Männern bis 61 Kilogramm, Sven Ammo Pfeifer belegte bei den Männern bis 74 Kilogramm Rang zwei.
Im griechisch-römischen Stil konnten ebenfalls viele Vereine Gewichtsklassensiege erzielen. Die SpVgg Freising stellte mit Mustafa Anwari den Sieger bis 63 Kilogramm der Männer sowie mit Emil Wex den Bezirksmeister der U17 bis 110 Kilogramm. Weitere Podestplätze erreichten unter anderem Dominik Paulik, Bahman Askmi, Valentin Karica, Louis Arras und Philip Ziegltrum.
Auch die Wettbewerbe der Mädchen und Frauen waren Teil der Meisterschaft. Antonia Schuster vom TV Feldkirchen gewann die W-Jugend. Bei den Frauen setzte sich Tatjana Müller vom ESV München-Ost durch. In den Schülerklassen gingen weitere Titel an den TV Feldkirchen und den SC Isaria Unterföhring.
Die Bezirksmeisterschaft bot an beiden Tagen zahlreiche Begegnungen in allen Altersklassen und gab den Sportlerinnen und Sportlern Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln und sich innerhalb des Bezirks zu messen.
Das Turnier wurde erstmals in Oberbayern mit einer neuen Software durchgeführt. Dank dem Support von Alexander Badewitz hat die Durchführung reibungslos funktioniert.
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- Autor Stefan Günter
Die bayerische Ringerfamilie wächst weiter. Nach dem vor einigen Jahren im schwäbischen Höchstädt eine Ringerabteilung beim SSV ins Leben gerufen wurde, gibt es im Bezirk Oberbayern ebenfalls zwei neue Sparten.
In Ingolstadt gibt es die Ringerabteilung bei der DJK. Die Initiative entstand aus dem Engagement von drei Personen: Mustafa Calik, Zafer Ates und Murat Eroglu. Das Trio hat nicht nur eine langjährige Erfahrung im Ringkampfsport. Sie brennen für den Sport und haben sich zum Ziel gesetzt, den Ringkampfsport in Ingolstadt nachhaltig aufzubauen und Menschen aller Altersklassen für diese traditionsreiche olympische Sportart zu begeistern. Seit dem Trainingsstart im Mai konnten sie bereits mehr als 35 Interessierte für ihre Abteilung gewinnen – Tendenz weiter steigend. Multikulturell präsentieren sich die aktiven Ringer. Aus unterschiedlichen Nationalitäten und Herkunft setzt sich die Abteilung zusammen.

Das Team der DJK Ingolstadt beim Training. © DJK Ingolstadt
Drei erfahrene Ringsportverrückte
Cheftrainer Mustafa Calik leitet die Abteilung. Er begann seine Ringerlaufbahn beim ASV Neumarkt, und setzte sie in Hallertau fort. Dort agierte er auch als Trainer. Murat Eroglu startete seine Ringerlaufbahn beim TSV Ehningen. Der dritte Trainer im Bunde ist Zafer Ates, der das Ringer-ABC beim ASV Hallertau erlernte.
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- Autor Thomas Roth und Aaron Sanders

Die Nachwuchsathleten des ESV München-Ost beim Training im Pinnacle Wrestling Club. © Thomas Roth
Im Zeitraum vom 23. Mai bis 2. Juni 2026 unternahm der ESV München-Ost einen Jugendaustausch in die USA. Ziel der Maßnahme war es, sportlichen Austausch im Ringen mit interkulturellen Erfahrungen zu verbinden.
Nach der Anreise über München und Amsterdam ging es nach Danbury (Wisconsin). Dort wurden die Teilnehmer von den Gastfamilien aus der Native American Community herzlich aufgenommen. Von Beginn an war spürbar, wie offen und freundlich der ESV empfangen wurde. Neben einem gelungenen Auftakt konnten bereits erste intensive Eindrücke von der Kultur und Lebensweise des Ho-Chunk Stammes gesammelt werden.
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- Autor Andreas Walter

Collage © Fabio Aiello
Mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille kehrten die Ringer des SC Isaria Unterföhring von den Deutschen Meisterschaften der Elite zurück, die dieses Wochenende im unterfränkischen Elsenfeld ausgetragen wurden.
Gleich am ersten Wettkampftag musste Dominic Thiel auf die Matte. Da er wegen Krankheit bereits die Titelkämpfe der Junioren verpasst hatte und auch kurz vor den Titelkämpfen der Männer erneut krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, war man auf seinen Auftritt und seine Form gespannt. Doch bereits nach seinem ersten Kampf, den er überlegen mit 10:0 gegen Finn Weiß aus Sachsen gewann, gegen den er vor zwei Jahren noch die EM-Teilnahme ausringen musste, war er auf Medaillenkurs. Durch zwei weitere Siege gegen die beiden Württemberger Burak Demir und Felix Fecher sicherte sich Dominic Thiel den Finaleinzug. Hier musste er die Überlegenheit des Bundeskaderringers Nico Megerle aus Südbaden anerkennen, setzte aber, mit gerade einmal 18 Jahren und trotz der widrigen Umstände, mit dieser ersten Silbermedaille im Männerbereich ein großes Ausrufezeichen.
Angestachelt durch diesen Erfolg gingen am zweiten Wettkampftag seine beiden Mannschaftskameraden Felix Kirchhoff und Basir Ibrahimi auf die Matte. Erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft ging Basir Ibrahimi im leichtesten Gewicht bis 55 Kilo im griechisch-römischen Stil an den Start. Basir, Cheftrainer der Isaria Schüler, errang in seiner mit fünf Teilnehmern besetzten Klasse, die im Nordischen Turnier (jeder gegen jeden) ausgetragen wurde, drei klare Siege. Lediglich gegen den späteren Sieger aus Württemberg, Amin Aliyev, musste Basir eine Niederlage einstecken, durfte sich jedoch ebenfalls über seine erste Silbermedaille im Männerbereich freuen.
Eine Gewichtsklasse höher, im freien Stil bis 61 Kilo erkämpfte sich Felix Kirchhoff unter zehn Teilnehmern mit der Bronzemedaille einen weiteren Podestplatz und ebenfalls seine erste Medaille im Männerbereich. Doch nach seinem ersten Kampf schien der Traum der Medaille bereits geplatzt zu sein. Gegen den erfahrenen und körperlich starken Milad Aloutsche aus Nordrhein-Westfalen fand er nie in den Kampf und musste eine 2:7-Niederlage hinnehmen. Dadurch, dass sein Gegner das Finale erreichte, konnte Kirchhoff über die Hoffnungsrunde jedoch nochmal in das Geschehen eingreifen und sicherte sich mit einem knappen 4:2-Punktsieg gegen Iannis Lupu aus Südbaden die Bronzemedaille.
Berenike Kurth konnte verletzungsbedingt bei den Frauen nicht antreten. Dreimal Edelmetall bei den Männern ist der größte Erfolg in der nun 101-jährigen Geschichte des SC Isaria Unterföhring auf Deutschen Meisterschaften und untermauert die gezielte und kontinuierliche Jugendarbeit des Vereins.
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- Autor Christian Hennerfeind

© SpVgg Fresing
Der Bayerische Ringer-Verband und die SpVgg Freising trauern um zwei Persönlichkeiten, die unseren Verein über Generationen hinweg mit Herzblut, Engagement und Kameradschaft geprägt haben.
Gabriel Moosreiner war über 64 Jahre ein treuer Wegbegleiter der SpVgg Freising. Als Abteilungsleiter der Ringer führte er die Sparte in Zeiten, als unser Verein noch unter einem gemeinsamen Dach vereint war, mit großer Weitsicht und Leidenschaft. Er war ein Mann der Tat: Er war immer für die SpVgg da und begleitete unsere aktiven Sportler verlässlich auf unzähligen Turnieren. Wir verlieren mit ihm ein Urgestein und ein großes Vorbild an Vereinstreue.
Nur wenige Monate zuvor mussten wir Abschied von seinem Sohn Erwin nehmen. Seit seiner Kindheit dem Verein verbunden, übernahm er auch Verantwortung. Von 2018 bis 2022 leitete er als Vorstand die Geschicke des FFR Sein früher Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unserer Mitte.


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