Die Oberligasaison in der höchsten bayerischen Liga ist für den TSV Burgebrach in diesem Jahr nicht einfach. Die Mattenklopfer aus dem Steigerwald sind stärker, als es der jetzige Tabellenplatz zeigt. Am Samstag gibt es das Duell in Burghausen. Dann kämpft ab 19:30 Uhr der Vorletzte gegen den Letzten. Über ein Drittel des TSV Kaders ist verletzt und steht den Burgebrachern in dieser schwierigen Lage nicht zur Verfügung. Abteilungsleiter Volkmar Schmal: „Wir haben einige Kämpfe unglücklich verloren. Trotz Verletzungen im Team hätten wir normalerweise mit unseren gezeigten Leistungen im Mittelfeld stehen können. Aber so läuft es manchmal im Sport. Ich bin mir sicher. Wir werden diese schwierige Situation meistern.“

Die Zuschauer in der Windeckhalle waren bis zum Schluss aufgebracht, weil einige gegnerische Ringer regelwidrig gerungen haben. Hinzu kamen noch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Hier bekam sogar der Co-Trainer Jens Bayer eine Gelbe Karte. Vier Einzelsiege für die Burgebracher Ringer konnten eine 7:19-Niederlage nicht verhindern. Abteilungsleiter Volkmar Schmal: „Unsere Jungs haben alles gegeben. Es hat halt gegen Anger nicht gereicht. Sie sind jetzt Tabellenführer. In den verbleibenden vier Kämpfen wollen wir den möglichen Abstieg verhindern und die nötigen Punkte erkämpfen. Am kommenden Samstag geht es in Burghausen auf jeden Fall um viel. Hier muss ein Sieg her“.

„Wie sich doch die Vorgaben ändern können. Haben wir im vergangenem Jahr noch gegen Anger auf Augenhöhe gerungen, sind wir in diesem Jahr doch nur der Außenseiter“, resümiert Jens Bayer und führt weiter aus: „In Anger haben wir mit 12:20 verloren, aber hier war für uns tatsächlich mehr drin. Mit unseren Zuschauern im Rücken ist vielleicht die Überraschung drin“. Abteilungsleiter Volkmar Schmal: „In dieser Saison müssen wir jetzt durch mit unserem Lazarett. Die Verletztenmisere reist leider nicht ab“. 

Der TSV Burgebrach bleibt auch zu Beginn der Rückrunde mit zwei Pluspunkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Gegen den SV Johannis Nürnberg II gab es eine ganz knappe 11:12-Niederlage. Der Einsatz jedes einzelnen Ringers und der Zuschauer wurden am Ende nicht belohnt. Trainer Michael Giehl:„Heute haben wir alles versucht und sind hauchdünn an einem Unentschieden oder Sieg vorbeigeschrammt. Wir konnten die 61 Kilo-Klasse leider nicht besetzen. Diese vier Punkte haben wir im weiteren Kampfverlauf nicht kompensieren können. Jedes Duell wurde mit aller Kraft durchgeführt. Leider hat es heute nicht ganz gereicht“. Zur Halbzeit führte der TSV noch mit 8:6. Im letzten Duell wurde dieser Mannschaftskampf für die Gäste entschieden. 

57 kg Gr.-röm.: Mukhmad Khakimov gelingt gegen Sebastian Gerlach ein ungefährdeter 16:4 Punktsieg

130 kg Freistil: Jens Bayer führte zur Pause noch mit 1:0. Doch in der zweiten Hälfte wurde er von Ewald Stoll mit zwei Beinangriffen überrascht und er verliert knapp nach Punkten.

61 kg Freistil: Hier konnte der TSV keinen Gegner stellen.

98 kg Gr.-röm.: Peter Dömök beherrschte den deutschen Kaderringer Anthony Sanders im gesamten Kampfverlauf und siegte folgerichtig mit 5:1 nach Punkten.

66 kg Gr.-röm.: Johann Engelhardt ließ Seyran Hüseynzade keine Chance. Mit 17:5 gewinnt er souverän nach Punkten.

86 kg Freistil: Obwohl Christian Merkel knapp nach Punkten verliert, machte er gegen Franco Bezold einen sehr guten Kampf.

71 kg Freistil: Josef Giehl versuchte gegen Roman Leifried mit Beinangriffe zum Erfolg zu kommen. Sein Gegner konnte die Angriffe erfolgreich abwehren und nach Punkten gewinnen.

80 kg Gr.-röm.: Dominik Winkler war gegen Christian Götz der aktivere Ringer. Doch zweimal wurde er mit einem Schulterschwung überrascht. Diese acht Punkte brachten seinem Gegner einen knappen 8:5-Punktsieg.

75 kg Gr.-röm.: Einen klasse Kampf machte Leonardo Quintero Torres gegen den Bundesligaringer Jonas Edel. Mit einem Überwurf beeindruckte der TSV`ler seinen Gegner und die Zuschauer. Mit 10:5 gewinnt er sicher nach Punkten.

75 kg Freistil: Im letzten Duell gewinnt Yunier Castillo Silveira gegen Adam Leifried knapp mit 4:3 nach Punkten.

Die Hinrunde lief nicht sehr gut für die Oberligaringer des TSV Burgebrach. Mit einem Sieg und fünf Niederlagen befinden sich die Mattenklopfer aus dem Steigerwald im unteren Tabellenfeld. Abteilungsleiter Volkmar Schmal: „Wir waren in einigen Duellen voll auf Augenhöhe. Hier hätte auch mehr für uns herausspringen können. Jetzt beginnt die Rückrunde. Mit dem SV Johannis Nürnberg II kommt ein schlagbarer Gegner nach Burgebrach in die Windeckhalle. Am vergangenem Samstag haben die Nürnberger den Favoriten aus Anger mit 15:13 besiegt. Es wird für uns kein Spaziergang“. Kampfbeginn ist um 19:30 Uhr. Trainer Michael Giehl fügt weiter hinzu: „An diesem Samstag kann jeder der beiden Vereine gewinnen. Für uns sind die Punkte eines Sieges sehr wichtig. Unser derzeitiger Tabellenplatz ist im Abstiegskampf sehr gefährlich. Nach oben haben sich die Vereine schon etwas abgesetzt und von unten kann Burghausen sich mit Ringer aus der Bundesliga verstärken, um die notwendigen Punkte für den Ligaverbleib zu sichern“. 

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