International ist das Beach-Wrestling schon längst auf dem Vormarsch. Doch der Trend schwappt langsam auch auf Deutschland über. Beach-Wrestling selbst ist bereits im olympischen Programm der Jugendspiele. Die UWW, also der Weltverband, setzt alle Hebel in Bewegung, damit dieser Trend auch künftig im Programm der Olympischen Spiele aufgenommen wird.

Ganz einfach werden die einzelnen Segmente ineinandergesetzt. Fertig ist der Ring. © Foeldeak

Während der Aufbau der klassischen Matten dann doch einiges an Zeit in Anspruch annimmt, benötigt man fürs Beach-Wrestling nur einen Ring. Die Firma Foeldeak aus Geretsried hat sich der Herausforderung angenommen. Michael Prill und Ahmet Bilici, beide vom SV Siegfried Hallbergmoos, testeten die neue Konstruktion. „Als wir den ersten Prototyp erstellt und zusammengesteckt haben, mussten wir den Ring dann noch etwas nachjustieren“, sagt Geschäftsführer Norbert Hörr. Denn im Sand darf der Ring nicht so einfach verschoben werden, wenn die Athleten den Kreis berühren. Es wurde viel getüftelt. Die einzelnen Segmente bestehen daher aus biegesteifem und rostfreiem Edelstahl. Selbst das Handling ist einfach und völlig unkompliziert. Der Ring besteht aus mehreren Segmenten, die einfach und schnell ineinandergesteckt werden. Ein zehn Zentimeter dicker Schaumstoffmantel umhüllt den kompletten Ring. „Die Sicherheit der Ringer und Athleten hat für uns oberste Priorität“, so Hörr weiter.

Norbert Hörr selbst findet bereits jetzt schon Gefallen an dieser neuen Trendsportart. „Ich habe mit vielen schon darüber gesprochen“, verweist er im gleichen Atemzug auf den Dialog mit Uwe Manz, Vizepräsident des Ringerverbands NRW: „Er hat mit großer Leidenschaft erzählt, was es für eine tolle und spannende Sportart ist. Jeder wird sie schnell verstehen, weil die Regeln sehr einfach sind.” Die UWW hat laut dem Foeldeak-Geschäftsführer ein sehr durchdachtes und komplettes Regelwerk erstellt und dadurch auch die Bedingungen klar definiert. Der Weltverband treibt Beach-Wrestling konsequent voran. Ob es bereits bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles (USA) fester Programmpunkt sein wird, bleibt noch abzuwarten. Die Premiere einer nationalen Meisterschaft am 23. Juli in Halbergmoos stimmt selbst Norbert Hörr positiv. Beach-Wrestling sei auf dem besten Weg zu einer Trendsportart. Dadurch erhoffe man sich frischen Wind und auch eine zusätzliche mediale Aufmerksamheit.

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