Das neue Ringerjahr ist mit einem einwöchigen Trainingslehrgang für die Nachwuchsathleten gestartet. Die hauptamtlichen Landestrainer Marcel Fornoff (Freistil) und Matthias Fornoff (Griechisch-Römisch) begrüßten in der Sportschule Oberhaching knapp 40 Athleten. Unterstützt wurden beide durch die Landestrainer Hannes Wagner (Lichtenfels) und Alexander Michael (Nürnberg).

 

Das Freistil- und Griechisch-Römisch-Team in der Sportschule Oberhaching mit den beiden hauptamtlichen Landestrainern Marcel Fornoff (links) und Matthias Fornoff (2.v.r.). © Marcel Fornoff

„Die Einstellung hat bei jedem Ringer gleichermaßen gepasst. Alle waren ehrgeizig und haben gut mittrainiert. Allerdings ist uns Trainern schon aufgefallen, dass der ein oder andere Athlet technisch noch etwas Nachholbedarf hat“, zieht Marcel Fornoff ein durchweg positives Fazit nach dem Lehrgang. Einige Ringer sind frisch aus der B-Jugend herausgekommen und befinden sich daher im ersten Kadettenjahr. „Wir haben vorwiegend an der Kraft und an der Technik gearbeitet“, so der Freistil-Cheftrainer des BRV. Die Inhalte waren stilartübergreifend gleich. So wurden nur jeweils die Techniken im Freistil und bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten angepasst. In die gleiche Kerbe schlägt auch Matthias Fornoff, der mit 22 Ringern in seinem Bereich die größte Anzahl an Teilnehmern hatte. Dabei diente Hannes Wagner für die Nachwuchsathleten als perfektes Beispiel. Schließlich hat auch er einmal klein angefangen und gehört nun zur internationalen Spitze. Im Vorfeld des Lehrgangs waren sich die Übungsleiter allesamt einig, dass auch Krafteinheiten durchgeführt werden müssen. „Es ist ohne Frage ein wichtiges Element“, macht Matthias Fornoff deutlich. Ihm sei bewusst, dass er in dieser Phase viel Zeit investieren müsse. Allerdings nimmt der Bindlacher weiterhin die Vereine in die Pflicht: „Alle Hausaufgaben müssen in den Vereinen geschehen und umgesetzt werden. Ohne die Vereine geht es einfach nicht. Sie machen eine gute Arbeit.“ Die Trainer konnten sich in der Lehrgangswoche einen genauen Überblick verschaffen. Schließlich gilt es die besten Kaderathleten für die internationalen Herausforderungen in diesem Jahr fitzumachen. Höhepunkte sind die EM und WM. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Athleten bei den nun drei wichtigen Maßnahmen präsentieren: Beim Kaderturnier Ende Januar in Heidelberg, in Luckenwalde beim Brandenburg-Cup und bei den Deutschen Meisterschaften. „Wer am Ende jeweils die Nase vorn hat, fährt mit“, bringt es Marcel Fornoff auf den Punkt. Schon jetzt ragen für den Freistilcoach mit Damir Shifadugov, Alex Vishniakov (beide Nürnberg Grizzlys) und Niklas Steiner (Westendorf) drei Ringer heraus. „Von ihnen erhoffe ich mir schon viel, auch wenn es die leichtesten Sportler sind. Sie sind in ihrer Altersklasse schon Zugpferde.“

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