Der TSV Westendorf fährt in der Ringer-Oberliga gestärkt zum nächsten Duell. Nach dem 31:5-Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen den SV Mietraching wird es am Samstagabend beim TSV Burgebrach diesmal nicht so deutlich werden. Die Oberfranken sind gerüstet, haben gar mit dem TSV Westendorf eine Rechnung offen. Burgebrach hat die beiden Niederlagen 2019, als es nicht nur um die Oberliga-Meisterschaft, sondern auch um den Aufstieg zur Bundesliga ging, verloren. „Wir wollen nun den Spieß herumdrehen“, zeigt sich Burgebrachs Co-Trainer Jens Bayer optimistisch. Sein Team liegt mit 4:4-Punkten auf Rang vier, während Westendorf einen Sieg mehr auf dem Konto hat und derzeit hinter Spitzenreiter Hallbergmoos (10:0-Punkte) auf Rang zwei liegt. Doch der Gastgeber geht diese Aufgabe mit gehörigem Respekt an, wie Abteilungsleiter Volkmar Schmal betont: „Mit Westendorf kommt ein anderes Kaliber, aber wir sind auf dieses Duell gut eingestellt.“ Im Ringerdorf Westendorf ist die Botschaft der Oberfranken angekommen. „Ist doch prima. Das verspricht doch ein interessanter Kampf zu werden“, ist für TSV-Ringerchef Thomas Stechele der Ausgang dieser Begegnung völlig offen. Einziges Handicap: Die lange Auswärtsfahrt in den Landkreis Bamberg. Dass Westendorf nicht chancenlos ist, zeigen die gezeigten Ergebnisse. Bis auf das Duell gegen Hallbergmoos blieben die Ostallgäuer siegreich, haben sogar noch einen weiteren Kampf in der Vorrunde vor der Brust. Weil aufgrund Coronafälle bei den Nürnberg Grizzlys der Kampf Anfang Oktober nicht stattfinden konnte, wird er nun am Freitag, 29. Oktober, um 20.30 Uhr in der Sparkassenarena nachgeholt. In Burgebrach müssen sich die Westendorfer allerdings mehr strecken als noch gegen Mietraching. „Dennoch sollten wir mögliche Einzelniederlagen in Grenzen halten, dürfen hier nicht zu viele Mannschaftspunkte abgeben“, weiß Stechele genau, dass Burgebrach auf einige erfahrene Routiniers, auch ausländische Legionäre, zurückgreifen wird. Westendorfs Neuzugang Luis Alejandro Villagomez feiert nun auswärts seine Premiere. Auch sonst kann das Trainergespann Matthias Einsle und Maximilian Goßner aus den Vollen schöpfen. „Wir fahren mit der vollen Kapelle nach Burgebrach“, so Thomas Stechele.

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