Olivia Peters, Antonia Gareis und Leonie Krüger (v.l.n.r.) bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder. © Günter Montag

Vom 20. bis 22. März fanden in Frankfurt/Oder die Deutschen Meisterschaften für die weibliche Jugend in den Altersklassen U14 und U17 mit 130 Teilnehmerinnen statt.

Dafür wurden drei Nachwuchsringerinnen vom TSV Burgebrach vom Bayerischen Ringer-Verband nominiert. Antonia Gareis ging in der Gewichtsklasse bis 42 Kilo an den Start. Hier waren neun Athletinnen gemeldet. Im ersten Kampf der Vorrunde unterlag sie der technisch überlegenen Pauline Beister vom RC Chemnitz. Im zweiten Kampf schulterte sie Celine Plachow vom AC Ückerath und bekam so die Möglichkeit, am Finalsonntag, um Platz drei zu ringen. Dieses Duell gegen Milina Ehner vom VfL Obereisesheim verlor sie leider nach Punkten und belegte so am Ende einen sehr guten vierten Platz.

Leonie Krüger und Olivia Peters vertraten Bayern im Limit bis 52 Kilo. Hier waren dreizehn Ringerinnen aus ganz Deutschland am Start. Olivia Peters besiegte ihre ersten beiden Gegnerinnen Jana Großmann (AC Goldbach) und Lia Ketel (SV Warnemünde) souverän auf Schulter. Im dritten Duell musste sie sich einer technisch überlegenen Noemi Meisner vom KSV 02 Gütersloh geschlagen geben. Auch der vierte Kampf gegen Lilly Kuhnert vom AC Heusweiler ging leider verloren. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen stand Olivia im Kampf um Platz fünf und sechs ihrer Mannschaftskameradin Leonie Krüger gegenüber. Leonie hatte ihren ersten Kampf gegen Elizan Yilmaz (ASV Nendingen) nicht gewinnen können, besiegte dann aber Ida Klose vom AC Werdau auf Schulter. Im dritten Kampf der Vorrunde lieferte sie sich einen harten Fight mit Arina Hörner (AC Germ Rohrbach), der über die volle Distanz ging. Denkbar knapp hatte Hörner mit 3:2-Punkten das bessere Ende für sich. Auch der Kampf um Platz fünf und sechs zwischen ihr und Olivia Peters ging fast über die komplette Kampfzeit. Vier Sekunden vor Ablauf der Uhr schulterte Olivia die mit einem Punkt in Führung liegende Teamkameradin und errang damit den fünften Platz.

Mit diesen starken Platzierungen bei ihrer ersten Teilnahme an nationalen Titelkämpfen gewannen Antonia Gareis, Olivia Peters und Leonie Krüger die Vereinswertung aller teilnehmenden Vereine in der Altersklasse U14. Wir gratulieren allen dreien sehr herzlich!

Während die Mädels in Frankfurt an der Oder am Start waren, fand parallel am 21. März das 28. Maintalturnier in Donnersdorf, ausgetragen vom RSV Schonungen, statt. Mit 25 jungen Athletinnen und Athleten war der TSV Burgebrach der am stärksten vertretene Verein und gewann am Ende die Mannschaftswertung. Insgesamt nahmen mehr als 300 Sportlerinnen und Sportler aus über 40 Vereinen am Turnier teil. Mika Bayer, Michel Schuster, Dominik Gut und Matheo Bayer standen ganz oben auf dem Treppchen, Vladyslav Revutskyi, Lukas Bogensperger und Alexander Färber errangen Platz zwei. Den Bronzerang sicherten sich Otis Genth, Deley Paladini, Lara Gut und Richard Krug. Mit Platzierungen zwischen vier und sechs komplettierten Aslan Abbasov, Jakob Kraus, Hannes Bogensperger, Antonia Burkard, Georg Rutkowsky, Malina Schuster, Clemens Füssel und Leopold Hemmerlein das sehr gute Mannschaftsergebnis.

Martin Ackermann ist beim Bezirkstag Mittelfranken in Erlangen in seinem Amt als Bezirksvorsitzender bestätigt worden. Allerdings wurden bei diesem Zusammentreffen, bei dem auch BRV-Präsident Florian Geiger anwesend war, einige langjährige Funktionäre offiziell verabschiedet.

18 Vereine mit 2329 aktiven und inaktiven Mitgliedern wirken derzeit im Bezirk Mittelfranken mit. Beim Bezirkstag nahmen nun Vertreter aus 15 Vereinen daran teil. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre wurde die gesamte Bezirksleitung einstimmig entlastet, was auch mit einem Applaus und einem Dankeschön quittiert wurde. Bevor es zu den Neuwahlen ging, nutzte Martin Ackermann den Moment, sich bei vier Sportfunktionärinnen und ‑funktionären offiziell zu verabschieden. Ulli Ruthkowski (Burgebrach) war die letzten vier Jahre als Frauenreferentin tätig, während Birgit Wetz (Schonungen) die Aufgaben als Listenführerreferentin im Bezirk und BRV insgesamt 25 Jahre ausübte. Ihr Mann Günter war 28 Jahre als Kampfrichter auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene tätig. Im Bezirk Mittelfranken hatte er die vergangenen 13 Jahre den Posten des sportlichen Leiters und zugleich stellvertretenden Bezirksvorsitzenden vorbildhaft ausgeführt. Mit Peter Fröhlich (Oberölsbach) verlässt ein weiterer Funktionär die Bezirksführung. Fröhlich zeichnete sich zwölf Jahre als Jugendreferent verantwortlich. Zudem agierte er 25 Jahre als Kampfrichter. Zusammen mit Florian Geiger überreichte Ackermann drei von ihnen für ihre Tätigkeiten im Bezirk wie auch im BRV die Goldene Ehrennadel. Ein Präsent gab es obendrauf.

Die erfolgreiche Mädchen-Mannschaft des TSV Burgebrach. © Matthias Gareis

Der ASV Ladenburg veranstaltete am 21. Februar die Offenen Baden-Württembergischen Meisterschaften für die weibliche Jugend und Frauen. Der TSV Burgebrach war mit sieben Mädchen vertreten.

Das Turnier war mit mehr als 204 Teilnehmerinnen von über 60 Vereinen aus Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Frankreich, Österreich und der Schweiz sehr gut besetzt.

Die mitgereisten Trainer des Burgebracher Mädchen-Teams, Günter Montag und Christian Giehl, dürfen stolz auf den weiblichen Ringer-Nachwuchs des TSV sein: Alle Mädels erreichten Platzierungen zwischen eins und sechs, was bei der großen Konkurrenz eine sehr beachtliche Leistung ist. In ihren entsprechenden Gewichtsklassen belegten Katharina Gareis Platz eins, Antonia Burkard Platz zwei, Philomena Burkard Platz vier und Margareta Burkard Platz fünf in der Altersklasse U12 und in der Altersklasse U14 Olivia Peters Rang drei, Antonia Gareis Rang fünf und Leonie Krüger Platz sechs.

Am 7. und 8. Februar trugen die Ringerinnen und Ringer die Bayerischen Meisterschaften in Coburg aus. Am Samstag fanden die Wettkämpfe im Freistil und für die weibliche Jugend und Frauen statt, am Sonntag die Wettbewerbe im griechisch-römischen Stil. Gekämpft wurde an beiden Tagen auf sechs Matten, was für den Veranstalter, alle Verantwortlichen und die mehr als 1.000  Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 60 Vereine aus ganz Bayern eine große Herausforderung darstellte. Am Ende des Wochenendes kann man aber sagen, dass die sportliche Veranstaltung gut über die Bühne gebracht wurde.

Für den TSV Burgebrach verliefen die Bayerischen Meisterschaften sehr erfolgreich. Die Athletinnen und Athleten errangen 21 Medaillen und belegten damit einen tollen fünften Platz in der Vereinswertung. Darauf ist Abteilungsleiter Jens Bayer besonders stolz: „Dieses starke Ergebnis zeigt uns, dass wir in unserer Abteilung gute Arbeit leisten. Wenn sich unser Nachwuchs weiterhin so gut entwickelt, brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen machen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle meine Trainerkolleginnen und -kollegen.“

Besonders erfolgreich beendete Deley Paladini den Wettbewerb. Er errang in seiner Alters- und Gewichtsklasse den Meistertitel im Freistil und im griechisch-römischen Stil. Dazu herzlichen Glückwunsch! Zum ersten Platz dürfen wir außerdem Leonie Krüger, Johann Engelhardt und Mika Bayer gratulieren.

Den Silberrang belegten Antonia Gareis, Katharina Gareis (Griechisch-Römisch) und Olivia Peters. Rang drei erkämpften Andreas Partheimüller, Alexander Färber, Johannes Baum, Vitus Genth, Nick Gutorov und Otis Genth.

Michael Gareis belegte im Freistil Rang 3, im griechisch-römischen Stil Rang 2. Das gleiche Ergebnis in den jeweiligen Stilarten gelang Lukas Bogensperger.

Mit Platzierungen zwischen vier und sechs verpassten Katharina Gareis (Freistil), Georg Rutkowsky, Arthur Peters, Lena Schuster, Hannes Bogensperger, Jonathan Zimmermann, Antonia Burkard, David-Louis Rijnbeek und Richard Rutkowsky knapp das Podest. (sf)

© Martin Ackermann

Zirndorf und Burgebrach waren jüngst Schauplätze für die Bezirksmeisterschaften in Mittelfranken. Gerungen wurde beide Mal in den Altersklassen U8, U10, U12, U14 und U14. In Zirndorf fanden die Titelkämpfe im Freistil statt. 17 Vereine mit 222 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen teil. Erstmalig wurde die Bezirksmeisterschaft der weiblichen U14 offen ausgetragen. Elf Teilnehmerinnen aus vier Vereinen schritten auf die Matten. „Es war wichtig, dass wir es im Bezirk trotz der niedrigen Teilnehmerzahl durchgeführt haben. Damit zeigen wir den Sportlerinnen auf: Es geht auch im Bezirk nach der U12 für sie weiter“, macht Bezirkschef Martin Ackermann deutlich. In Zirndorf gewann der SV Johannis Nürnberg mit 170 Punkten überlegen die Vereinswertung. Auf den Rängen dahinter kamen der SC 04 Nürnberg (131) und TSV Burgebrach (96).

Die Wettbewerbe im griechisch-römischen Stil gingen in Burgebrach über die Bühne. Die Fakten dazu: Die Teilnehmerzahl mit 131 aus zehn Vereinen war deutlich geringer. Das macht in Summe: 81 Teilnehmer rangen bei der U8, U10 und U12. 50 Athleten gingen in der Altersklasse U14 und U17 an den Start. Erstmalig nahmen vom tschechischen Sportclub Holysov acht Sportler bei der U17 teil. In der Vereinswertung landete Gastgeber Burgebrach mit 109 auf Platz eins, vor Unterdürrbach (73) und Johannis Nürnberg (67).

Bezirksvorsitzender Martin Ackermann bedankt sich bei den ausrichtenden Vereinen für die gute Ausrichtung sowie bei den eingeteilten Kampfrichtern und den Listenführern, die an beiden Veranstaltungen für einen guten Ablauf gesorgt haben.

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