Einmal im Jahr kommen alle schwäbischen Ringervereine zum Bezirkstag zusammen. In Westendorf wurde nicht nur auf das vergangene Sportjahr zurückgeblickt, sondern die Vereinsvertreter schauen auch auf ein ereignisreiches und von zahlreichen Terminen geprägtes 2026. Höhepunkt war auch die Wahl des Bezirksvorstandes.
An der Spitze der schwäbischen Ringer gibt es keine Veränderungen. Stefan Günter bleibt weiterhin Bezirkschef. Seit 2017 fungiert er als Vorsitzender. „Wir haben innerhalb des Bezirkes ein klasse Miteinander. Gerade deshalb macht es mir so viel Spaß, dieses Amt auszuführen.“ Sein Stellvertreter und Sportreferent Thomas Stechele wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Die Hoheit der Finanzen hat weiterhin Ralf Kiyek. Bezirksstützpunktleiter und Landestrainer Matthias Einsle tritt die Nachfolge von Alfredo Santangelo (TSV Kottern) an, der die Position des Jugendreferenten abgab. Übrigens: Alle vier gewählten Funktionäre gehören als Mitglied dem TSV Westendorf an. Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Robert Reitmeir vom TSV Aichach. Der 51-jährige Kampfrichter verantwortet neben seiner Tätigkeit im Bezirk noch die Geschicke als Kampfrichterchef innerhalb des BRV. Reitmeir warb erneut wieder für neue Mattenleiter.
In seinem Bericht als Bezirksstützpunktleiter machte Einsle unmissverständlich deutlich, „dass die Teilnahme am Bezirkstraining nur funktionieren kann, wenn auch Eltern und die Trainer hier zusammen mitwirken.“ In Westendorf kann jederzeit am Stützpunkt mittrainiert werden. Denn wer am Bezirkstraining nicht teilnimmt, habe auch keinen Anspruch darauf, bei einer deutschen Einzelmeisterschaft zu starten, hebt Matthias Einsle hervor. Auch BRV-Präsident Florian Geiger appellierte daran, dass die Stützpunkte mit Leben befüllt werden sollten. Bayerns Ringerchef reiste extra zum Bezirkstag aus Deggendorf an. Geiger informierte die Anwesenden, dass die Gesamtmitgliederzahl im Jahr 2024 auf über 16.000 anwuchs. „Wir peilen jetzt die 18.000 an“, sagt Geiger euphorisch. Auch steht der BRV an der Schwelle, die 100 Mitgliedsvereine zu knacken. In Bayern gebe es allein 600 Trainerlizenzen. „Da brauchen wir uns auch überhaupt nicht zu verstecken“, so Geiger, der sich freut, dass mehr Fortbildungen angeboten werden. Ein großes Thema ist die Digitalisierung, die noch in diesem Jahr angepackt werden soll.
Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurden in einer Onlinesitzung die Weichen für die Reaktivierung des Bezirkspokals geschaffen. Anstatt die Termine auf mehrere Wochen zu verteilen, soll Anfang Juli der Teamwettbewerb der schwäbischen Vereine mit Schülern und Männer an einem Tag stattfinden. Doch zuvor steht erst einmal Anfang Februar die Bayerische Meisterschaft im Freistil und griechisch-römischen Stil sowie der weiblichen Jugend und Frauen an einem Wochenende in Coburg auf dem Programm.
Das Bezirksteam in der Übersicht:
Stefan Günter, Bezirksvorsitzender
Thomas Stechele, Stellv. Bezirksvorsitzender/Sportreferent
Ralf Kiyek, Bezirkskassier
Wolfgang Frank, Schriftführer
Matthias Einsle, Jugendreferent & Bezirksstützpunktleiter/Landestrainer
Robert Reitmeir, Kampfrichterreferent
Teresa Sausenthaler, Frauen- und Mädchenreferentin
Tobias Mettler, Revisor 1
Moritz Oberhauser, Revisor 2


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