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Reaktionen zur Einteilung der Südost-Staffel in der DRB-Bundesliga-Saison 2019/2020 Drucken

Stefan Günter    21.01.19

Noch bevor am kommenden Samstag die Entscheidung fällt, wer sich den Deutschen Meistertitel 2018/2019 holt, hat der Deutsche Ringer-Bund (DRB) bereits die Einteilung der drei Staffeln für die neue Wettkampfzeit bekanntgegeben. Während die Südwest-Staffel keine Veränderungen aufweist, gibt es unterdessen in der Südost- und Nordwest-Staffel einige Änderungen. Württembergs Regionalliga-Meister RC Reilingen/Hockenheim ringt in der Nordwest-Staffel. Die Red Devils Heilbronn rutschen dagegen in die Südost-Staffel. Mit dem Vizemeister der württembergischen Regionalliga, dem ASV Schorndorf, und AC Lichtenfels (Aufsteiger aus der Bayerischen Oberliga) sind es in dieser Staffel wieder acht Teams. Komplettiert wird das 8er-Feld durch den SV Siegfried Hallbergmoos, SV Wacker Burghausen, SV Johannis Nürnberg, FC Erzgebirge Aue und RSV Rotation Greiz.

„Wir hatten schon im vergangenen Jahr die stärkste Gruppe. Jetzt ist sie noch stärker. Die ersten zwei Plätze sind mit Burghausen und Heilbronn bereits belegt. Damit wird es für die anderen Teams noch schwerer hier einen Spitzenplatz zu erreichen“, sagt Matthias Baumeister, Coach der Johannis Grizzlys, in einer ersten Reaktion. Er schätze Schorndorf als starken Aufsteiger ein. Auf Lichtenfels freue er sich besonders. „Wir haben uns schon in der Vergangenheit immer wieder coole und heiße Duelle geliefert.“ Für Ralf Hirle, Dritter Vorstand von Liganeuling AC Lichtenfels, sticht besonders die Südost-Gruppe von allen drei Gruppen hervor. „Sicherlich haben wir mit Burghausen und Heilbronn den sportlichen Anreiz. Dennoch ist die Zweigleisigkeit in unserer Gruppe bereits vorprogrammiert“, verweist er dabei auf das Budget der etablierten Teams. „Der Rest streitet sich eigentlich nur um die Goldene Ananas.“ Hirle bleibt auf dem Boden der Tatsachen und macht deutlich: „Wir werden keinen der Großen ärgern können.“ Auf den ersten Blick sieht Michael Prill, Geschäftsführender Vorstand des SV Siegfried Hallbergmoos, die Einteilung etwas kritisch. „Da hat sich jemand nicht unbedingt Gedanken gemacht. Sicherlich schaut man zuerst auf die geografische Lage. Aus sportlicher Sicht ist unsere Gruppe die mit Abstand stärkste. Ja, unsere Gruppe ist bombenstark.“ Da heuer wohl das Losungsverfahren bei 24 Mannschaften wegfallen wird, sieht Prill die Teams in der Südost-Staffel im Kampf um den dritten Tabellenplatz, der die Teilnahme für die Play-Off-Runde bedeutet, etwas im Nachteil. „Wir haben starke Mannschaften. Da wir uns gegenseitig besiegen können, wird es wohl schwerer, hier vor den Teams in den anderen Staffeln zu liegen.“ Selbst Prill erwartet die beiden aktuellen Finalisten um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ligenbetrieb wieder ganz vorn. Letztendlich werde es die Saison zeigen. „Hallbergmoos wird versuchen, das beste Ergebnis herauszuholen.“


 
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